Zwangsversteigerungstermine

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Hinweise für Bieter

Das Gericht haftet nicht f├╝r etwaige Sach- oder Rechtsm├Ąngel (┬ž 56 ZVG). F├╝r die Wirksamkeit der Terminbestimmung ist allein der Text der amtlichen Bekanntmachung ausschlaggebend.

Der Verkehrswert des Versteigerungsobjektes wird durch das Gericht ├╝blicherweise aufgrund eines Gutachtens eines Sachverst├Ąndigen, der vom Gericht beauftragt wurde, festgesetzt. Gutachten, Exposé oder Fotos k├Ânnen im Internet und auf der Gesch├Ąftsstelle des jeweiligen Versteigerungsgerichts eingesehen werden.

Eine Besichtigung des Versteigerungsobjektes kann das Gericht nicht vermitteln. Ein Anspruch auf Besichtigung besteht nicht.

Gebote k├Ânnen nur im Versteigerungstermin abgegeben werden.

Bieter m├╝ssen sich im Versteigerungstermin durch einen g├╝ltigen Personalausweis oder Reisepass ausweisen. Soll f├╝r nicht im Versteigerungstermin anwesende Dritte geboten werden - dies gilt auch f├╝r den Ehegatten -, muss eine ├Âffentlich beglaubigte Bietvollmacht vorgelegt werden. Firmenvertreter m├╝ssen ihre Vertretungsberechtigung durch einen beglaubigten Handelsregisterauszug neuesten Datums nachweisen.

Bieter m├╝ssen damit rechnen, dass eine Sicherheitsleistung in H├Âhe von 10 % des festgesetzten Verkehrswertes verlangt wird (bei Geboten d. Eigent├╝mer gelten besondere Vorschriften). Die Sicherheitsleistung kann durch Bankb├╝rgschaft, Bundesbankscheck oder Verrechnungsscheck eines im Inland zum Betreiben von Bankgesch├Ąften berechtigten Kreditinstituts (Achtung: kein Privatscheck; der Scheck darf fr├╝hestens am 3. Werktag vor dem Versteigerungstermin ausgestellt worden sein!) oder durch rechtzeitige ├ťberweisung an die f├╝r das Gericht zust├Ąndige Kasse geleistet werden. Seit dem 16. Februar 2007 ist die Sicherheitsleistung durch Barzahlung ausgeschlossen! Weitergehende Ausk├╝nfte erhalten Sie ├╝ber Ihre Hausbank, die Ihnen auch die Sicherheitsleistung beschafft und bei dem jeweiligen Amtsgericht, das Sie ├╝ber die Modalit├Ąten der ├ťberweisung informiert.

Neben dem Gebot sind von dem Ersteher die Gerichtskosten f├╝r die Erteilung des Zuschlags, sowie f├╝r seine Eintragung im Grundbuch und die Grunderwerbsteuer zu zahlen.

Der Ersteher muss das Gebot, abz├╝glich einer geleisteten Sicherheit, von der Erteilung des Zuschlags an bis zum Verteilungstermin (bzw. bis zur wirksamen Hinterlegung) mit 4 % j├Ąhrlich verzinsen und mit den Zinsen sp├Ątestens zum Verteilungstermin an das Gericht zahlen. Der Ersteher ist zudem regelmäßig verpflichtet, dem Gericht seine Steuer-Identifikationsnummer gem. §§ 18, 20 GrEStG mitzuteilen, sofern kein Ausnahmetatbestand vorliegt.

Die Bietzeit, also der Zeitraum von der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bis zum Schluss der Versteigerung, betr├Ągt mindestens 30 Minuten.

Bei einem Gebot unter 5/10 des festgesetzten Verkehrswertes muss der Zuschlag von Amts wegen versagt werden. Bei Geboten zwischen 5/10 und 7/10 des Verkehrswertes kann der Gl├Ąubiger die Versagung des Zuschlags beantragen. Wenn die Wertgrenzen weggefallen sind, erfolgt ein entsprechender Hinweis in der vollst├Ąndigen Ansicht eines Termins.

Ob Rechte bestehen bleiben und vom Ersteher zu ├╝bernehmen sind, wird im Versteigerungstermin bekannt gegeben.

Beachten Sie bitte, dass hier nur allgemeine Hinweise ├╝ber den grunds├Ątzlichen Verfahrensablauf gegeben werden k├Ânnen. Es ist nicht m├Âglich, auf diesem Weg alle denkbaren Besonderheiten, die den Einzelfall betreffen k├Ânnen, darzustellen. Alle f├╝r den Interessenten wichtigen Angaben und die Versteigerungsbedingungen werden im Versteigerungstermin bekanntgegeben und eingehend er├Ârtert.

Weitere Hinweise, insbesondere zu der Bankverbindung finden Sie ggf. auf der Internetseite des jeweiligen Versteigerungsgerichts.

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